|
Seminar / Workshop für unternehmerisches Denken und Handeln auf allen Ebenen
Das Paternoster-Führungsprinzip
Führungsstärke auf allen Ebenen kontinuierlich fördern.
Hintergrund / Inhalt:
Sie kennen das übliche Prinzip: Sie wollen die Etagen wechseln, gehen zum Aufzug, drücken den Knopf und warten, und warten, bis endlich die Kabine ankommt - und völlig überfüllt ist. Sie müssen auf die nächste Gelegenheit warten. Irgendwann nehmen Sie entnervt die Treppen und verlieren Zeit.
Mit einem Paternoster-Aufzug kann Ihnen das nicht passieren. In diesem Fall bietet sich ständig eine neue Einstiegsmöglichkeit, Wartezeit entfällt; Sie wechseln schnell und einfach zwischen den Etagen, die Förderleistung ist wesentlich höher .
Die Aufzugfahrten in einem Bürogebäude haben viel mit dem generellen Vorwärtskommen in betrieblichen Abläufen zu tun. Heutzutage kommt es darauf an, die Ebenen und Perspektiven schnell wechseln zu können. Ohne lange Wartezeiten durch Anforderungen, Engpässe und kommunikative Einbahnstraßen. Wenn sich eine Aufgabe oder eine Gelegenheit bietet, muss man einsteigen können und los geht es. Projekte und Tagesaufgaben können kaum noch über die konventionellen Prinzipien erledigt werden.
Die modernen Matrix-Organisationen mit ihrer Netzstruktur und den flachen Hierarchien lassen starre Zuordnungen und alte Gewohnheiten bröckeln. Unternehmerisches Denken und Handeln ist auf allen Ebenen gefordert. ArbeitnehmerInnen müssen deutlich mehr Aufgaben als noch vor wenigen Jahren übernehmen und bewältigen können.
Auch jenseits der Top-Ebene müssen mehr und mehr Teams gesteuert, Lieferanten beauftragt, über Budgets entschieden und andere anspruchsvolle Aufgaben übernommen werden. Das ist nur mit einer Kultur der Rückmeldungen zu schaffen. Hier müssen Ziele, Erfahrungen, Fragen und Ideen schneller im Fluss sein - von oben nach unten und von unten nach oben - wie in einem Paternoster.
Dazu kommt der schnelle Rollenwechsel: Innerhalb weniger Momente können Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten wechseln. Zum Beispiel hat man bei einem Projekt noch die Führungsverantwortung über einen Mitarbeiter, der wenig später im Tagesgeschäft die Rolle des Vorgesetzten auszuüben hat - und umgekehrt. Dafür braucht es Denk- und Reaktionsweisen, die mithalten können.
Für die MitarbeiterInnen ohne Chefsessel ergeben sich drängende Fragen: Wie kann man gleichrangige Kollegen motivieren, wie geht man noch erfolgreicher mit Vorgesetzten um, wie schafft man den Rollenwechsel, wie reagiert man bei Kritik und anderen Hindernissen, was gehört zur Wahrnehmung von Führung - auf allen Ebenen - auch von unten?
Zu den Inhalten dieses Praxis-Seminars gehört zum Beispiel:
Þ Das Paternoster-Prinzip - Chancen erkennen, Verantwortung übernehmen, Luft holen können Þ Vom Resignierenden zum Signierenden - Mit den Aufgaben wachsen Þ Der beständige Wandel - Änderungen annehmen und aktiv mitgestalten Þ Chef-Typen - und wie man mit Ihnen umgeht Þ Mehr als ein Titel - Was macht Führungsqualität aus? Þ Das treffende Wort - Formulierungen, die Türen öffnen Þ Verräterische Signale - Körpersprache verstehen und einsetzen Þ Neue Blickwinkel gewinnen - Über Tassen und Henkel Þ Mehr als ein leeres Ritual - Mitarbeitergespräche auf den Punkt gebracht Þ Anti-Ärger-Strategien für mehr Gelassenheit und Überblick
Das Praxis-Seminar bietet viele Möglichkeiten für klärende Fragen, anregende Diskussionen und vertiefende Übungen. Jeder wird gefragt - alle sind gefordert. Auf vorhandene Erfahrungen und individuelle Erwartungen wird gezielt aufgebaut. Sie erhalten ausführliches Arbeitsmaterial, das sich durch seine hilfreichen Checklisten auch gut zur Nachbereitung und Verfolgung im Arbeitsalltag eignet.
Bei einem Inhouse-Seminar für eine Firma werden die Inhalte maßgeschneidert.
Ziel / Ihr Nutzen:
Das Seminar vermittelt konkrete Impulse zur erfolgreichen Teamentwicklung und Chefbehandlung von unten nach oben. Mit dem Paternoster-Prinzip sind Gelegenheiten früher erkennbar, Ein- und Umstiege erleichtert, das tägliche Zusammenspiel kontinuierlich gefördert und die Effizienz kann insgesamt weiter entwickelt werden.
Erfahren Sie, wie Sie gleichrangige Kollegen und sogar Vorgesetzte im Interesse gemeinsamer Aufgaben und Ziele bewegen können. Entdecken Sie die Möglichkeiten der Motivation und Mitgestaltung - ohne selbst auf einem Chefsessel sitzen zu müssen.
Es wird darüber hinaus eine Kultur der Rückmeldungen gefördert: Informationen fließen schneller von oben nach unten und von unten nach oben. Transparenz und Steuerungsmöglichkeiten können auf allen Ebenen erheblich verbessert werden.
Sie erhalten das Rüstzeug, Ihr Unternehmen noch stärker mitzugestalten, Ihre Position zu festigen und mehr Zufriedenheit im Beruf zu gewinnen. Auf neue Strukturen und Anforderungen werden Sie sich noch erfolgreicher einstellen können.
Zielgruppe / Teilnehmer:
Dieses Praxis-Seminar wendet sich an drei Zielgruppen: Þ Sie gehören zum Führungskräfte-Nachwuchs und werden in nächster Zeit leitende Aufgaben übernehmen. In diesem Fall wird Sie dieses Praxis-Seminar darauf angemessen vorbereiten. Þ Sie sind mit Ihrer derzeitigen Hierarchiestufe zufrieden - Sie wollen mehr verantwortliches Denken und Handeln deutlich werden lassen, Handlungsspielräume gewinnen und Ihr Unternehmen noch aktiver mitgestalten. Þ Sie sind bereits eine berufene Führungskraft und wollen Ihre MitarbeiterInnen darin bestärken, noch mehr unternehmerisches Denken und Handeln zu beweisen. Durch die Anwendung des Paternoster-Prinzips erleichtern Sie allen Beteiligten den Ein– und Umstieg zu neuen Aufgaben und veränderten Strukturen im Tagesgeschäft und bei Projektaufgaben.
Für TeilnehmerInnen aus allen Unternehmensbereichen und branchenübergreifend ausgerichtet.
Im Interesse einer genügenden Frage- und Übungsmöglichkeit ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen begrenzt.
Termin / Ort:
Zwei- bis dreitägige Veranstaltung. Termin nach Absprache.
Referent
Niko Bayer, Berater und Trainer für Marketing und Kommunikation (www.nikobayer.de).
Zurück zur Themenübersicht
|
|
Parallelen zu betrieblichen Abläufen
Die vielen kontinuierlichen Einstiegsmöglichkeiten mit dem Paternoster-Prinzip: |
|
Dagegen das konventionelle Prinzip mit Wartezeiten und geringerer Förderleistung: |

|
Das Paternoster-Prinzip findet sich keineswegs nur in der Aufzugtechnik oder bei der Personalführung wieder.
Die französische Armee hat mit der Anwendung als logistisches Prinzip bei der Schlacht um Verdun (1916) einen historischen Abwehrerfolg erreicht. Damals wurden die deutschen Truppen verheizt, während Kampfkraft und Moral der Franzosen ungebrochen blieb.
Daraus kann man auch in Friedenszeiten lernen – unabhängig von Nationalität oder Einsatzgebiet. |